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Morbus Menière und Klassische Homöopathie Ich war 23 Jahre alt, als sich am 02. September 1983 mein ganzes Leben ändern sollte. Bis dahin war ich, eine junge Frau, unternehmungslustig und konnte alles erledigen, ohne von irgendjemandem abgängig sein zu müssen. Ich wollte 1 Stunde länger arbeiten und danach mit dem Bus zum HNO-Arzt fahren, da ich schon seit Wochen immer wieder Entzündungen im rechten Ohr hatte. Während der Unterhaltung mit meiner Kollegin bekomme ich auf einmal ein total lautes Geräusch im rechten Ohr; es fängt an unangenehm zu piepsen und zu pfeifen. Und dann habe ich plötzlich ein ganz komisches Gefühl im Kopf. Meine Kollegin fragt mich noch, was los sei, ich sei ja weiß wie die Wand. Ich kann nur erklären, dass mir ganz komisch zumute und schlecht sei. Außerdem kann ich mich nicht mehr bewegen; alles dreht sich um mich herum, als würde ich Karussell fahren und hätte obendrein noch eine Flasche Whisky intus. Endlich brachte mich meine Kollegin mit dem Taxi zum Hausarzt; der sprach von einer Labyrinthitis (Entzündung des Gleichgewichtsorgans) ; mir ging es immer schlechter; die kleinste Bewegung war tödlich; alles drehte sich. Als der Arzt sagte, ich müsse jetzt langsam aufstehen, musste ich mich bei dem Versuch dazu übergeben. Das bekamen ein paar junge Mädchen im Wartezimmer mit und fingen an, fürchterlich zu gackern; die haben wohl angenommen, ich sei betrunken. Ich fühlte mich so hilflos. Dann wurde ich mit dem Krankenwagen ins Krankenhaus gebracht. Der dortige HNO-Arzt meinte, dass mit meinen Ohren alles in Ordnung sei. Nach 10 Tagen wurde ich mit der Diagnose „grippaler Infekt“ entlassen. Keiner konnte mir sagen, was ich hatte. Ich hatte nur eine Riesenangst vor einem erneuten Anfall. Und genau nach 3 Wochen kam der zweite. Diesmal wurde ich in ein anderes Krankenhaus gebracht. Der HNO-Arzt dort gab mir ein Medikament, das mich betäubte; ich schlief sofort ein und bekam den weiteren Verlauf des Anfalls nicht mehr mit. Danach wurde ein Gleichgewichtstest durchgeführt und die Diagnose gestellt: Ich bekam Infusionen mit durchblutungsfördernden Mitteln und Tabletten für zu Hause. Die Anfälle mag jeder Betroffene vielleicht anders empfinden, aber sie sind einfach unerträglich. Sie können einige Minuten dauern, aber ich lag auch schon mal 48 Stunden komplett flach. Die Anfälle waren immer von Erbrechen begleitet, und ich durfte mich während eines Anfalls überhaupt nicht bewegen, weil sonst der Drehschwindel extrem zunahm. Durch die Anfälle sollte sich mein Leben komplett verändern. Aber irgendwie musste das Leben ja weitergehen. Am schlimmsten waren meine Kollegen, die immer wieder meinten: „Du siehst ja völlig gesund aus.“ Ja, zwischen den Anfällen ist man ja auch relativ „gesund“. Aber meine Ohrgeräusche wurden immer schlimmer und lauter. Und mit jedem Anfall wurde das Innenohr weiter vergiftet und der Hörverlust schlimmer, so dass ich allmählich auf dem Ohr taub wurde. Aber das macht ja nichts, man sieht es ja nicht; ich sah ja gesund aus. Dass ich gar nicht wusste, wie ich zur Arbeit und wieder nach Hause kommen sollte, dass ich nicht mehr alleine einkaufen gehen oder ganz alltägliche banale Dinge erledigen konnte, dass ich immer mit Angstzuständen (Angst vor einem neuen Anfall und niemand ist da, mir zu helfen), zu kämpfen hatte, das wollte niemand wissen. Und verstehen konnte das sowieso keiner. So verbrachte ich immer jedes Jahr mehrere Wochen im Krankenhaus und bekam dort Infusionen, die leider überhaupt nicht halfen. Das Einzige, was mir gut tat, war die Ruhe und der abwesende Alltags-Stress. Inzwischen hatte ich auch mehrere Hörstürze erlitten – aber in den Augen der anderen sah ich ja gesund aus und hätte wohl nur keine Lust zu arbeiten. Wie man sich fühlt, wenn man so was zu hören bekommt und gleichzeitig gegen eine Krankheit ankämpfen muß, das ist kaum zu beschreiben. Ich glaube, das können auch nur Betroffene nachempfinden. Ich wollte so nicht mehr weiterleben. Immer abhängig von anderen zu sein, immer bitten zu müssen: „Kannst Du mal bitte mit mir einkaufen“ usw., ich konnte es nicht mehr ertragen. Und dann noch der Druck vom Arbeitgeber... Ohne meinen Mann wäre ich mit all diesen Belastungen nicht fertig geworden. Er hat mich immer wieder aufgebaut und hat Übungen mit mir gemacht, so dass ich in der Lage war, ein kleines Stückchen Weg alleine spazieren zu gehen. Aber die Angst vor den Anfällen blieb. Und der Freundeskreis schrumpfte auch. Eines Tages erzählte mir mein Mann von Dr. Feddersen und der Klassischen Homöopathie. Er hat mir dann auch gleich einen Termin besorgt, und ich hatte eine ziemlich lange Fallaufnahme bei Dr. Feddersen, was ich ja von der schulmedizinischen Seite her gar nicht kannte. Er stellte mir ziemlich komische Fragen, ob z.B. meine Nasenspitze kalt sei oder mir nachts Speichel aus dem Mund laufe. Das war alles sehr ungewohnt für mich, aber ich fühlte mich auch endlich einmal ernst genommen. Ich war, glaube ich, auch ein schwieriger Fall, weil ich meine Symptome nicht so exakt beschreiben konnte und meine Krankheit schon chronisch verschwommene Züge angenommen hatte. Aber es funktionierte dann doch. Mit meinem richtigen Mittel ging es mir rapide besser. Ein guter Freund von uns sagte immer, es wäre ein kleines Wunder geschehen und die Klassische Homöopathie sei genial. Ich war wieder in der Lage, meiner Arbeit nachzugehen, und meine Angstzustände wurden im Laufe der Zeit immer weniger. Heute fahre ich wieder ganz alleine zur Arbeit, kann alleine einkaufen gehen und fahre in den Wald zum Joggen. Das alles war in den Jahren vorher nicht möglich gewesen. Das Leben kann doch schön sein, auch wenn der Weg dahin manchmal etwas weiter ist. M., 47 Jahre P.S. Wer mit mir in Kontakt treten möchte, richte seine Anfrage bitte an Dr. Feddersen, der sie mir dann freundlicherweise zukommen lässt. |
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„Die Klassische Homöopathie heilt mehr Kranke als jede andere Behandlungsmethode“. (Mahatma Gandhi) |
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